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Essen, Trinken und Staunen über den Dächern Roms

Das Hotel Victoria hat seinen Schatz auf dem Dach. Jeder Gast staunt, das war nicht zu vermuten: Ein Dachgarten – nicht zuletzt die größte bewirtete Dachterrasse Roms. Zwischen Rosen und Kamelien, Zitrusbäumen und Palmen, Bougainvilleen, Jasmin und Gardenien zaubern die Köche hier in den Sommermonaten Gekochtes und Gegrilltes. An der Bar wartet am Nachmittag der Cappuccino, am frühen Abend der Aperitif und dann der letzte Schluck vor der Nachtruhe.

Die Pflanzen der Dachgartenterrasse sind ein Fest für die Sinne und das Werk eines leidenschaftlichen Pflanzensammlers – des Hotelbesitzers Rolf H. Wirth. Den Augen bietet sich ein Farbenspiel aus Blättern und Blüten. Wenn im Mai die Freiluftsaison beginnt, empfangen bunt blühende Azaleen und kleinblättrige Rhododendron die Gäste, zusammen mit 15 Kameliensorten, die ihre Heimat im fernen Asien nicht vermissen werden. Die Nase wird verführerische Düfte aufschnappen – etwa des Orangenjasmins (Murraya paniculata) oder der zahlreichen wunderschön blühenden Gardenien. Im Frühsommer wird zudem Rosenduft die Luft erfüllen, denn 35 Alte und 15 Moderne Rosen hat der Hausherr hier zusammengetragen. Ebenso wie die Rosen wachsen auch Jasminsorten, 12 an der Zahl, mal als aufrechter Strauch, mal als Kletterpflanzen an Spalieren. So werden sie, wie die Bougainvilleen oder Campsis in verschiedenen Sorten, zu lebenden Raumteilern. Den Geschmackssinn bedienen der Bartender und die Köche. Sie nutzen verschiedene Minzesorten, Lorbeerblätter und zahlreiche Kräuter für ihre Drinks und Speisen. Allein 15 Sorten Rosmarin gedeihen hier oben. Wer Pflanzen sucht, die einen im mediterranen Raum häufiger begegnen, wird selbstverständlich auch fündig. Zitronen, Bitterorangen oder Bergamot-Orange (Citrus aurantiifolia, C. bigarda, C. bergamia) gehören zu den 12 Zitruspflanzen, hinzu kommen Kaki-Sträucher oder etwa die Natal-Pflaume.

Ein plätscherndes Geräusch erreicht die Ohren, neben der Bar ist ein Wasserspiel aufgebaut, der Bocca della Verità an der Kirche Santa Maria in Cosmedin nachempfunden. Auch hier wieder Pflanzen - zum Wasser passen das Riesenblättrige Pfeilblatt (Alocasia macrorrhiza), eine Strelitzie und eine niedrige Sumpfcalla. Das Gerüst dieser reichen Pflanzensammlung bilden Palmengewächse. Raphis excelsa mit ihren breiten großen Wedeln gehört ebenso dazu wie die Zwergpalme (Chaemerops humilis) oder mehrere Cycas revoluta (Palmfarn), von denen ein besonders beeindruckendes Exemplar bereits über 100 Jahre alt ist.

All dies und noch weitere uns vielfach bekannte Pflanzen wachsen hier auf der sechsten Etage – doch der Blick wird weiter schweifen, über die Brüstung hinweg fällt er auf die antike Aurelianische Mauer, hinter der sich die mächtigen Pinien der Villa Borghese auftun. Dahinter sieht man Rom sich abwärts Richtung Tibertal und weiter auf dem nächsten Hügel fortsetzen.

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